Wir sind dann mal im De Klub

Angesichts COVID-19-bedingter Auflagen wie Mindestabstand, räumlicher Trennung oder verstärkten Hygienevorschriften mussten sich Gastronomiebetriebe rund um den Globus etwas Neues einfallen lassen.

Viele Branchen sehen sich derzeit mit großen Herausforderungen konfrontiert. Andere nutzen die Chance, im Kampf gegen Corona kreativ zu sein und ihr Geschäftsmodell der Situation anzupassen.



So wie De Klub in Utrecht: Das beliebte Szenerestaurant hat seine „Haute Cuisine“-Speisekarte aktualisiert, um seine europäischen Spezialitäten mit asiatischem und skandinavischem Einschlag den vielen Stammgästen, die aufgrund der Beschränkungen nicht mehr in ihrem Lieblingslokal vorbeischauen können, nach Hause zu liefern.



Unterstützt wird De Klub dabei von keinem Geringeren als unserem RadRunner.



Hier fühlt man sich sofort zu Hause: In der gemütlichen Küche unterhält sich ein gut gelauntes Team und teilt seine Liebe für frische Zutaten, selbstgepflanztes Gemüse und liebenswerte Eigenheiten gern mit jedem, der reinschaut.


Wir haben mit Lisa, der Restaurantchefin von De Klub, darüber gesprochen, wie sich die Umsetzung der Regeln zur räumlichen Trennung auf den Gastbetrieb ausgewirkt hat. Lisa: „Der größte Unterschied ist der Mangel an sozialer Interaktion mit unseren Gästen. Natürlich können wir immer noch kurz mit ihnen sprechen, wenn wir Essen ausliefern oder wenn Kunden ihre Bestellung bei uns im Restaurant abholen.“

 

Was sie am meisten vermisse, sei die Interaktion mit den Gästen: „Im De Klub legen wir großen Wert darauf, dass sich unsere Gäste wohlfühlen. Die Möglichkeit, sich frei bewegen zu können, Mitarbeiter per High-Five zu begrüßen, mit den Gästen übers Essen zu sprechen und die passenden Weine zu empfehlen, das ganze Leben und die Umtriebigkeit hier im Restaurant, das fehlt uns schon gewaltig. Unser Team ist wie eine Familie, und wir alle nehmen unsere Gastgeberrolle sehr ernst. De Klub ist unsere Familie. Und jeder ist willkommen!“



Nachdem die niederländische Regierung am 16. März die Schließung aller Restaurants beantragt hatte, startete De Klub sofort einen Liefer- und Abholservice. „Das Stadtzentrum von Utrecht ist sehr eng. Bei den vielen Einbahnstraßen war ein E-Bike als Liefermobil ideal“, erklärt Lisa. „Anfangs waren wir unsicher, da keiner von uns Erfahrungen mit E-Bikes hatte, aber jetzt sind wir süchtig danach! Nach unserem RadRunner drehen sich alle um. Es ist umweltfreundlich, superwendig beim Ausliefern kreuz und quer in der Stadt, wir haben keine Probleme mit der Parkplatzsuche und unseren Kunden gefällt es, wenn wir mit einem witzigen kleinen Utility-Bike aufkreuzen.“





De Klub liefert von Mittwoch bis Samstag, und die Speisekarte ist ein Traum!
Suppen, die den Bauch und die Seele wärmen. Köstliche Käseplatten. Dekadente Desserts. Und erlesene Weine. Wer bis 14 Uhr bestellt und bezahlt, bekommt sein Essen am selben Tag geliefert. „Normalerweise servieren wir stilvolle Tellergerichte, aber wir mussten uns auf die neue Situation einstellen. Jetzt bereiten wir in großen Mengen leckere Lieblingsgerichte zu“, lacht Lisa. So köstlich war Zuhausebleiben noch nie!

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