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Drei Tipps für E-Biking bei Nacht

Im Dunkeln mit dem Bike unterwegs? So fährst du auf Nummer sicher.

Jetzt im Hochsommer wird es dem einen oder anderen bei seiner gewohnten E-Bike-Tour am Nachmittag ein wenig zu heiß unterm Helm ...


Viele warten deshalb bis Sonnenuntergang, um sich auf den Sattel zu schwingen und ihre Lieblingsstrecke zu genießen. So ein lauer Augustabend ist schließlich nicht zu verachten, vor allem, wenn der Verkehr verstummt und die Sterne zu funkeln beginnen.


Du bist selbst bekennender Nachtfahrer? Dann haben wir hier ein paar einfache Tipps für dich, damit du im Dunkeln sicher unterwegs bist – nicht nur in den Sommermonaten:



1. Wähle das richtige Licht.


Eine Nahaufnahme des RadRunner Plus Premium LED Halo Scheinwerfers.


Egal, ob nachts, am frühen Morgen oder bei Nebel: Für E-Biker sind Frontlicht, Rücklicht und integriertes Bremslicht ein absolutes Muss! Sie leuchten dir nicht nur den Weg, sondern machen dich auch sichtbarer für Autofahrer.


Aber wer bei der Auswahl des Frontlichts denkt: „Je heller, desto besser!“, liegt nicht unbedingt richtig. Ganz so einfach ist es nämlich nicht.


Es gibt Frontbeleuchtungen am Markt, die weit über 1.000 Lumen (das Standardmaß für Helligkeit) bringen – was je nach Fahrradtyp aber nicht unbedingt zu empfehlen ist. Zum Beispiel strahlen einige Mountainbike-Lampen mit rund 4.200 Lumen, was dem Sechsfachen eines Autoscheinwerfers entspricht! Das ist fantastisch beim nächtlichen Downhilling im Wald, aber für Straßenfahrten eher ungeeignet.


Mit einem zu hellen Frontlicht besteht das Risiko, den Gegenverkehr zu blenden, wodurch du dich selbst in Gefahr bringst. Eine zu hohe Lumenzahl macht es außerdem schwieriger, die Bremslichter und Blinker der Autos um dich herum wahrzunehmen.


Unsere E-Bikes sind mit einem 200-Lumen-Frontlicht nach Industriestandard ausgestattet, das für exzellente Sichtbarkeit ausgelegt ist. Für besonders Helle gibt es unsere 500-Lumen-Premium-Frontbeleuchtung mit LED-Ring , erhältlich als separates Zubehör oder als Standardkonfiguration bei unserem elektrischen Lastenrad RadRunner Plu s.



2. Mach dich (und dein Bike) sichtbar.


Eine Nahaufnahme der reflektierenden Sicherheitsaufkleber von Rad Power Bikes.

  

Tagsüber sind du und dein E-Bike für alle gut sichtbar (und oft unübersehbar, was man an den vielen Fragen erkennt, die Neugierige unseren Rad Ridern oft stellen). Aber nachts kannst du dich nicht allein auf das blendende Aussehen deines Bikes verlassen. Für einen strahlenden (und sicheren) Auftritt gibt es hier viel mehr zu beachten.


Zunächst brauchst du reflektierende Kleidung, um die Blicke der Autofahrer auf dich zu ziehen. Eine fluoreszierende Jacke oder ein leuchtender Helm sind ein guter Anfang, aber wie eine aktuelle Studie der University of Clemson in den USA ergeben hat, bist du mit reflektierenden Hosen oder Leggings noch sicherer und sichtbarer unterwegs.

  

Das liegt daran, dass sich deine Beine bewegen, wenn du in die Pedale trittst – und Autofahrer sind darauf trainiert, Bewegungen auf der Straße wahrzunehmen. Daher fällst du mit reflektierenden Materialien am Unterkörper deutlich mehr auf.


Auch dein Bike sollte sich sehen lassen können! Lass das Front- und Rücklicht im Dunkeln immer an. Für zusätzliche Sichtbarkeit kannst du außerdem den Rahmen und die Schutzbleche mit reflektierenden Sicherheitsaufklebern umwickeln.



3. Fahr besser defensiv.

 Im Dunkeln reiten


Egal, wie groß und gleißend deine Frontbeleuchtung ist oder wie hell deine coole neue Vollreflexionsjacke im Dunkeln strahlt: Du musst trotzdem immer damit rechnen, dass dich andere Verkehrsteilnehmer nicht sehen − was im Übrigen auch tagsüber zutrifft!


Benutze einfach deinen gesunden Menschenverstand: An Kreuzungen anhalten und in beide Richtungen schauen. Auf schmalen Straßen stoppen und Autos vorbeifahren lassen, wenn du hinter dir Scheinwerfer bemerkst. Und den Bluetooth-Lautsprecher zu Hause lassen, um dich ganz auf den Verkehr konzentrieren zu können (auch wenn du ansonsten beim Fahren gerne Musik hörst).


Die richtige Routenplanung ist ebenfalls wichtig. Bleib dort, wo Autofahrer mit dir rechnen: auf Radspuren, Fahrradwegen und anderen viel befahrenen Radflächen. Das Letzte, was du willst, ist ein Auto, das um die Ecke brettert und dich übersieht!


Und nicht vergessen: Auch du selbst siehst bei Nacht schlechter als am Tag, also fahr langsamer, achte auf Schlaglöcher und bleib stets wachsam.


Vor allem aber solltest du nie deine Komfortzone verlassen, gerade am Anfang deiner E-Bike-Karriere. Vorsichtig sein bedeutet nicht, dass du Angst im Dunkeln hast.

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