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Mit dem E-Bike an den Strand? Was zu beachten ist.

Du würdest gern mit deinem E-Bike zum Strand fahren, hast aber Angst vor Sand (und Salz) im Getriebe? Wir sagen dir, was zu beachten ist, damit dein Trip ans kühle Nass keine Reparaturwelle nach sich zieht.

Du wachst auf, und dein erster Gedanke ist: Surfen! Noch schnell einen Kaffee trinken, das Surfbrett an dein E-Bike schnallen, und nichts wie ab an die Küste. Effizienter, unkomplizierter und besser gelaunt als je zuvor.


Du kommst am Strand an. Kein Wölkchen am Horizont − und keine einzige Welle in Sicht. Du gibst nicht auf. Ein paar Kilometer weiter ist ein anderer Surfspot, der aber nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar ist ...


Oder mit dem E-Bike!


Egal, ob es dich lange vor Sonnenaufgang an den Strand zieht, um aufs Brett zu steigen, ob du neue Surfspots erkundest oder ob du ganz gechillt ein wenig „Beach Time“ genießt: Um dich am Strand fortzubewegen, gibt es nichts Besseres als E-Bikes! Sand erhöht den Widerstand und damit die Kraft, die zum Vorankommen benötigt wird. Ohne Pedalunterstützung ist das Sandfahren ein Spitzenworkout. Und mit Pedalunterstützung? Purer Spaß!


Vorausgesetzt, du bist vorbereitet. Sand und Salz vertragen sich nämlich in der Regel nicht so gut mit Metall- und Elektrokomponenten. Fakt ist: Unberührte Sandstrände können trügerisch sein für Biker, die nicht wissen, worauf sie sich einlassen – und zerstörerisch für deren E-Bikes.


Aber keine Sorge, das richtige Know-how und die richtige Wartung helfen dir, Schäden zu vermeiden.

Hier sind ein paar Tipps von unseren Experten vor Ort, die du beim E-Biken am Strand beachten solltest:

1. Suche dein E-Bike nach jeder Fahrt auf Spuren von Salzwasser oder Sand ab und entferne diese mit einem feuchten oder trockenen Tuch. Bitte das Bike nicht mit einem Schlauch oder Hochdruckgerät abspritzen, direkter Wasserdruck kann bestimmte elektronische Komponenten beschädigen (und du verteilst den Dreck dabei über das gesamte Fahrrad). Noch was: Fahre nie durch stehendes Salz- oder Brackwasser. Warum? Na, weil‘s spritzt, Mann!


2. Deine Kette sollte immer gut geschmiert sein, aber schmiere sie nie unmittelbar vor einer Fahrt auf sandigem oder salzigen Terrain nach. Stattdessen die Kette nach der Fahrt reinigen, ein Schmiermittel auftragen und etwa zwei Stunden warten, bevor du dich wieder in den Sand schlägst. Wir empfehlen ein Teflonschmiermittel, das beim Auftragen feucht ist, aber mit der Zeit trocknet. Denn eine feuchte Kette zieht unweigerlich Sand und Salz an.


3. Vergiss nicht, auch das Ritzel zu schmieren. Tipp: Gib etwas Schmiermittel auf einen Lappen und halte diesen an das Ritzel, während du die Pedale drehst. Die Speichennippel an den Rädern solltest du auf dieselbe Art schmieren.


4. Nimm Ersatzreifen und Ersatzschläuche mit, da Sand und Salz beides schneller abnutzt. Außerdem befinden sich im Sand oft scharfe Gegenstände wie Muscheln oder Glas, die problemlos einen Reifen durchstoßen können.


5. Um im Sand einfacher lenken zu können, kann es hilfreich sein, den Reifendruck zu senken. Achte aber darauf, den Druck wieder auf 20 oder fast 20 bar zu erhöhen (wir nehmen mal an, du bist mit dicken Reifen unterwegs), bevor du auf hartem Untergrund fährst, da ein zu niedriger Reifendruck auf Asphalt zu Reifenschäden führt.


6. Wenn du häufig im Sand fährst, braucht dein E-Bike auch häufiger eine Inspektion. Du bringst es normalerweise zweimal im Jahr zur Wartung? Mach viermal draus, wenn nicht sogar öfter. Wir empfehlen außerdem, beim nächsten Tune-up den Antriebsstrang reinigen zu lassen. Dabei wird dieser zerlegt, um störende Sandreste aus den Komponenten zu entfernen. Das sollten Profis übernehmen, die sich mit Elektrofahrrädern auskennen.


7. In den Ritzen des Lenklagers kann sich Sand festsetzen, also solltest du häufig nachsehen. Für das Tretlager empfehlen wir die Wartung durch einen Profi, inklusive Reinigen, Entfernen und Einfetten der Gewinde, der Innenlager und der Lagerschale.


8. Sand und Salz verschleißen die Komponenten deines E-Bikes zusätzlich. Daher solltest du alle beweglichen Teile genau im Auge behalten und ersetzen, sobald sich Verschleißerscheinungen zeigen. Durch Sand-, Schmutz- und Salzpartikel steigt z. B. die Wahrscheinlichkeit einer Kettendehnung, die den Freilauf und die Zahnräder beschädigen kann. Eine neue Kette ist also keine schlechte Idee.

 

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