Was tragen E-Biker im Winter?

Ob Kurztrip zum Büro oder längere Fahrt, beim E-Biking im Winter wirkt der Lagenlook Wunder.

„Ist dir nicht kalt?!“

Diese Frage hören E-Biker, die auch während der kalten Monate im Sattel bleiben, ständig.

Zugegeben, der Gedanke, durch Regen, Schnee oder eisige Temperaturen zu radeln, lässt so manchen erschauern. Doch die knackig-kühle Winterluft weckt die Lebensgeister, und die richtige Kleidung hält dich mollig warm.

Ob auf dem Weg zum Büro oder auf längeren Fahrten, der Trick gegen Frostbeulen heißt: Lagenlook! Die Anzahl der Lagen richtet sich dabei nach den Temperaturen, aber es lohnt sich definitiv, in ein paar Outfit-Basics zu investieren, von denen du das ganze Jahr über profitierst.

Hier sind ein paar Outfit-Tipps, mit denen du für jede Wetterlage gerüstet bist:


1. Auf die richtige Basislage setzen


Baumwolle saugt Schweiß auf und ist daher als unterste Schicht eher ungeeignet. Nimm stattdessen ein bequemes, körpernahes Material, das Ober- und Unterkörper trocken hält. Wolle, Nylon Polyester oder Spandex bieten sich als Basislage optimal an. Für besonders windige Tage solltest du zur Sicherheit außerdem immer ein leichtes Fleece dabeihaben. We love lots of Lagen.

 

2. Wasserdichte Oberbekleidung wählen


In vielen Ländern Europas gibt es im Winter Regen und Schnee. Eine wasserdichte Außenlage ist daher die beste Option. Wichtige Auswahlkriterien sind außerdem Atmungsaktivität sowie Wind- und Wetterbeständigkeit.


Ein hochwertiger, fester Mantel oder eine entsprechende Jacke schützen deinen Oberkörper gegen die Kälte. Und weil deine Beine in Bewegung sind, bleiben sie von selbst warm. Ideal ist eine wasserabweisende, nicht isolierte Hose, damit du nicht schwitzt und nicht mit durchnässten Beinen im Büro oder Supermarkt ankommst.




3. Sich auf Regen einstellen


Bei heftigen Wolkenbrüchen hilft eigentlich nur noch ein Ort zum Unterstellen. Es kann allerdings nicht schaden, in einen hochwertigen Regenponcho zu investieren, der die Luft zirkulieren lässt und im Wind nicht hin- und herflattert. Die einen schwören auf Regencapes, weil sie wenig kosten und den gesamten Körper bedecken. Die anderen hingegen schwitzen darunter und finden die Dinger grottenhässlich. Je nachdem, was dir gefällt, sind eine gute Regenjacke und die passende Regenhose vielleicht schon alles, was du brauchst.

 

4. Kopf und Gesicht warmhalten


Es ist wichtig, deinen Kopf, deine Hände und deine Füße zu bedecken, da du über diese Körperteile Wärme verlierst. Du bist ein Mann? Lass dir einen Bart wachsen, wenn dir das gefällt. Allen anderen empfehlen wir eine Sturmhaube, einen Schlauchschal oder ein Multifunktionstuch, um Gesicht, Hals und Ohren warmzuhalten.

 


5. Hände und Füße gut einpacken


Nichts ist beim Radfahren so unangenehm und schmerzhaft wie kalte, nasse Hände oder Füße. Schütze deine Hände mit einem Paar dicken, isolierten, windabweisenden Handschuhen, in denen du deine Finger bewegen kannst, um die Geschwindigkeit zu regulieren, zu bremsen oder zu klingeln. Modelle mit Silikonbeschichtung auf der Handfläche helfen dir, die Steuerungselemente deines E-Bikes sicher im Griff zu behalten.


Für deine Füße bieten sich Überschuhe oder Übersocken an, um deine Zehen warmzuhalten und zu verhindern, dass Wasser in deine Schuhe eindringt. Außerdem ist ein gutes Paar Winterstiefel in der kalten Jahreszeit unverzichtbar – unabhängig davon, ob du mit dem E-Bike unterwegs bist oder nicht.

 




6. Augen schützen


Zu guter Letzt darfst du auf keinen Fall deine Augen vergessen! Während bei Sommerfahrten der Sonnenschutz im Fokus steht, gilt es im Winter, die Augen vor Schneeblindheit und eisigem Wind zu schützen.

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